Ein eigenes Krimihörspiel aufnehmen – Das P-Seminar Englisch 2016/18 zeigt‘s euch!

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P-Seminare: Nachmittagsstunden, zusätzliche Referate, aber ist da noch mehr?

Klar! Wir von dem P-Seminarkurs Englisch des Abiturjahrgangs 2016/18 hatten innerhalb der zwei Jahre in der Oberstufe die Möglichkeit, unser eigenes Kriminalhörspiel zu erstellen.

Was unsere Erfahrungen dabei waren, wo du unser Hörspiel bekommst und auch was du für ein eigenes Hörspiel mit deinen Freunden brauchst, findest du hier.

Unsere Erfahrungen:

Mitte Mai 2017 begann der Prozess mit der Besprechung, wovon unser Krimi handeln sollte. Dabei gab es allerlei Ideen, von einem Rachemord über Wirtschaftskriminalität bis hin zu Assassinen und der Mafia.

Nachdem wir uns auf eine grobe Handlung geeinigt hatten, begannen wir mit der Charakterisierung unseres Detektivs Robert Fleming, einem ehemaligen Polizisten. Mit Hilfe von Mindmaps, Tafelbildern und Skizzen der Protagonisten, die Pablo Picasso persönlich neidisch gemacht hätten, entstand in Laufe des Junis die Geschichte von Fleming und den Johnsonbrüdern.

Parallel dazu nahmen wir Kontakt mit einem Aufnahmestudio in Nürnberg, der Deutschen Pop, auf, das uns einen Termin zu einer professionellen Aufnahme ermöglichte. Diese fand am letzten Donnerstag vor den Sommerferien statt und verlief sowohl professionell und mit konstruktiver Kritik, als auch humorvoll und mit Zusammenhalt des gesamten Kurses ab.

Von August bis Dezember wurden die Aufnahmen mit einem Tonbearbeitungsprogramm bearbeitet und parallel dazu wurden Events, an denen wir das Hörspiel der Schulgemeinschaft präsentieren und zum Verkauf anbieten können, vorbereitet.

Ihr könnt unsere CD zum einen am Elternsprechabend am 14. Dezember und zum anderen auch in der ersten und zweiten Pause am 19. Dezember erwerben.

Das waren unsere Erfahrungen. Und jetzt zu euch:

Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die ihr bei der Erstellung eines Krimihörspiels achten solltet:

  1.  Skript: Das Hörspiel wird dann am besten, wenn ihr schon im Skript vieles detailliert, lebendig und spannend schreibt. Dazu könnt ihr z.B. Huster und Seufzer einbauen oder die Umgebung beschreiben. Außerdem ist es am effektivsten, das Skript unter euch aufzuteilen, sodass etwa 1-3 Personen an einer Szene arbeiten.
  2. Aufnahme:
    1. Bei guten Aufnahmegeräten hört man bei trockenem Mund recht laute und störende Schmatzer. Um diese zu vermeiden, einfach ein Glas Wasser bereit stellen!
    2. Bei Versprechern nicht nur das Wort, sondern den ganzen (Ab-)Satze wiederholen! Der Grund dafür ist, dass man sonst an der Satzmelodie erkennt, dass die Aufnahme unterbrochen wurde
    3. Emotionen einbringen! Einen Text runterzurattern macht in einem Hörspiel wenig Sinn, weil der Hörer sonst bald nicht mehr zuhören wird. Auch durch Dialekte und Akzente vereinfacht ihr es dem Hörer, die Protagonisten voneinander zu unterscheiden.
  3. Tonbearbeitung: Dazu braucht ihr zum einen ein einfaches Tonbearbeitungsprogramm wie z.B. Audacity, das ihr kostenlos herunterladen könnt. Musik bekommt ihr auf ccmixter.org . Die Hintergrundgeräusche können, wie die Aufnahmen auch, selbst aufgenommen und nachträglich eingefügt werden.

Falls ihr euer Hörspiel verkaufen wollt, dann holt euch am besten mehrere Sponsoren. Am einfachsten geht das, wenn ihr einen Zweck habt oder ihr versichern könnt, dass sich das Hörspiel gut verbreiten und somit verkaufen lassen wird (Verbreitung über soziale Medien, Schülerzeitung oder private Blogs etc.).

Ich hoffe, diese Tipps helfen euch dabei, euch die Erstellung eines eigenen Hörspiels zu erleichtern.

Viel Spaß dabei!

Madeleine Scheuerpflug, Q12

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