Eine Rezension zu „REBECCA – verflucht, ausgerechnet England“ von Barbara Laban

Ganz allein auf Sprachreise nach England – so hat sich die zwölfjährige Rebecca ihre Ferien nicht vorgestellt. Und dann landet sie auch noch bei der fiesen Mrs Lydia auf Schloss Blackhill. Nur gut, dass sie schnell neue Freunde findet: Carlo, das Geschichtsgenie aus Rom und der süße Holländer Sander. Doch dann entdeckt Rebecca alte Porträts von verunglückten Mädchen, die ihr zum Verwechseln ähnlich sehen.Mir ihren Freunden will sie herausfinden,was dahintersteckt. Das Schloss kann doch nicht verflucht sein,oder? 

Mir hat das Buch gefallen, weil ich es toll finde, wie viel Mut Rebecca bewiesen hat um Schloss Blackhill zu retten. Ich empfehle das Buch, allen Schülern von der fünften bis zur siebten Klasse. Das Buch ist für Mädchen sowie für Jungs geeignet.
Ein spannendes und gleichzeitig gruseliges Buch mit Happy End. 
HIER EIN KLEINER EINBLICK:

Der Schlüssel passte und die Tür gibt ein heulendes Geräusch von sich, als Carlo sie langsam öffnet. Richtig unheimlich. Selbst auf Sanders Gesicht verschwindet für einen Moment alle Farbe. Ich drücke die Kerze enger an mich und es kommt mir so vor, als ob ihr Herz auf einmal rasend schnell schlägt. Die Jungs stehen da wie angewachsen, also schiebe ich mich an Carlo vorbei und stehe mit einem Mal in einem dunklen, muffigen Raum, der definitiv kein Schlafzimmer ist. Bücher stapeln sich auf Regalen und am Boden. Hefte und Zeitschriften liegen auf einem riesigen Schreibtisch, daneben befinden sich reihenweise Ordner. Eine Staffelei steht in der Nähe des kleinen Fensters, ein Teil der Landschaftsmalerei , aber nur der Horizont und das Meer sind zu erkennen, der Rest der Leinwand ist weiß. Ich hätte Lust, das Bild zu Ende zu malen. Ich frage mich, warum es hier so einsam steht, als hätte es jemand zwischen all den Büchern vergessen oder wollte nicht daran erinnert werden. ,,Eine Bibliothek“, sagte ich.,,War wohl schon länger keine mehr hier“ ,sagte Carlo. Er wischte mit seinen Fingern über eins der Bücher, das geöffnet auf dem Schreibtisch liegt, und eine dunkle Spur bildet sich auf dem verstaubten Einband. Sander beugt sich über das Buch. ,,der Fluch von Schloss Blackhill“, liest er mit heiserer Stimme vor und ich merke, wie mir der Atem stockt. Ich reiße ihm das Buch aus der Hand. 

Julina Göbert

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