Der Vietnamkrieg (Kalter Krieg)

Ein weiterer Schauplatz des Kalten Kriegs war Vietnam, ebenfalls in Form eines Stellvertreterkrieges. Nachdem die ehemalige französische Kolonie in Nord- und Südvietnam geteilt worden war, kam es ab 1954 zu einem Bürgerkrieg zwischen dem kommunistischen Norden sowie dem kapitalistischen Süden.

1964 griffen die USA in den Krieg für Südvietnam ein, woraufhin China und die Sowjetunion Nordvietnam v. a. mit Waffen unterstützten. Trotz der Überlegenheit von über 1.500.000 Soldaten auf Seiten Südvietnams, zu ca. 500.000 Soldaten, auf Seiten Nordvietnams, schafften es die USA und Südvietnam mit ihren zahlreichen Verbündeten nicht, diesen Krieg zu gewinnen, da die „Vietcong“ genannten Kämpfer Nordvietnams die Guerilla-Taktik anwandten. Sie versteckten sich im Dschungel und griffen die US-amerikanischen Soldaten immer wieder sehr verlustreich an. Um den Vietcong ihr Versteck zu „nehmen“, vernichtete man große Gebiete des Dschungels mit dem Entlaubungsmittel „Agent Orange“. Da darin sehr gesundheitsgefährdende Dioxin enthalten ist, kam es damals bei Kindern im Mutterleib häufig zu schweren Fehlbildungen. Auch heute noch ist eine erhöhte Rate von Fehlbildungen, Krebserkrankungen und Immunschwächen bei Kindern zu verzeichnen. 1972 schließlich zogen die USA ab, während in Vietnam noch bis zum Sieg Nordvietnams 1975 gekämpft wurde.

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