Panzer am Checkpoint Charlie (Kalter Krieg)

1958 forderten die Sowjets West-Berlin zu entmilitarisierten und zur „freien Stadt“ zu machen. Die USA hätten dann keinerlei Einfluss mehr auf dieses nehmen können. Es wäre dann als Enklave mitten in der DDR „ausgeliefert“ gewesen. Da über die Grenze in Berlin viele Menschen aus dem unfreien System der DDR flüchteten, hätte diese durchaus Interesse an einer unfreiwilligen Eingliederung West-Berlins in die DDR gehabt. Als dieser Forderung nicht nachgekommen wurde, begann die DDR am 13. August 1961 mit dem Bau der berühmten Mauer an der innerdeutschen Grenze, um die Massenflucht zu stoppen. Die Mauer sollte Deutschland von nun an mehr denn je in zwei Hälften teilen. Besonders die geteilte Stadt Berlin wurde zum Symbol der Systeme. Während die USA dem Bau dieser Mauer noch tatenlos zugeschaut hatten, kam es nur ein paar Monate später an dem an der Grenze liegenden „Checkpoint Charlie“ zur bisher kritischsten Phase des kalten Krieges. Um ihren Forderungen im Streit um Rechte in Berlin Nachdruck zu verleihen, fuhren die Amerikaner am 27. Oktober 1961 Panzer an diesem Grenzübergang auf, was zur selben Maßnahme auf Seiten der Sowjets führte. Hätte hier auch nur ein Soldat die Nerven verloren und ein Schuss wäre gefallen, hätte es wahrscheinlich den dritten Weltkrieg ausgelöst. Glücklicherweise konnte auch diese Situation schließlich diplomatisch gelöst werden.

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