Wie läuft’s?

Die Coronakrise erfordert Einschnitte in unser Leben, wie wir sie noch nie erlebt haben. Wie gehen die Menschen damit um? Wie geht ihr damit um? Wir haben Texte von euch und Lehrkräften gesammelt, die ihre Erfahrungen beschreiben. Außerdem haben uns auch die Krügers einen Erfahrungsbericht aus Paris geschickt. 

Stephanie Hitzler:

Und urplötzlich steht alles auf dem Prüfstand

Ich war mit dem Mittelstufentheater auf Probentagen in Gunzenhausen, als mich meine Tochter sichtlich erfreut anruft: „Mama, wir haben drei Wochen Corona-Ferien.“

Das Ausmaß einer Schulschließung ist einem in dem Moment der Bekanntgabe noch gar nicht so bewusst gewesen, war man doch mit seiner Schülergruppe in der Jugendherberge am Werkeln und Üben und sozusagen separiert vom dem alltäglichen Leben „da draußen“.

Man gibt kurz vor der Heimreise schnell die wichtigsten Informationen der Schule an die Gruppe weiter, wie lo-net funktioniert, entwirft ein Szenario, was auf uns alle möglicherweise die kommenden Wochen zukommen wird, ohne selbst eine genaue Vorstellung davon zu haben. Währenddessen arbeiten die Kollegen/innen in der Schule bereits in der Nacht vorher mit Hochdruck am Notfallplan und schwören innerhalb weniger Stunden das gesamte AKG auf das Bevorstehende ein. Ich ziehe noch immer meinen Hut vor diesem Einsatz, den man nicht hoch genug einschätzen kann.Hitzler

Ein Lock-Down in der Schule? Das braucht Zeit, bis diese Vorstellung im Kopf angekommen ist.

Ein Gefühl von plötzlicher Orientierungslosigkeit, Beklemmung, Machtlosigkeit und mit einem Mal das tägliche Leben, spätestens als die Ausgangbeschränkungen spruchreif wurden, nicht mehr frei gestalten zu können, macht sich breit. Mit einem Mal wird einem bewusst, welche Privilegien man bisher hatte, die nun zum Wohl der Allgemeinheit beschnitten werden. Gleichzeitig erfährt man in kürzester Zeit, dass das Leben von einem Tag auf den anderen eine völlige Entschleunigung erfährt: alle Termine, alle Verpflichtungen abgesagt. Man kommt unweigerlich zur Ruhe. Noch in den Wochen vorher hatte ich das Gefühl völlig ausgebrannt zu sein, kraftlos und im Hamsterrad zu sitzen. Da habe ich mich tatsächlich noch nach einer Auszeit gesehnt.

Jetzt nach drei Wochen ohne den Schulalltag stelle ich fest, wieder zu innerer Ruhe gefunden zu haben, wieder bei Kräften zu sein, wenngleich einen die Gesamtsituation ängstigt, die Sorge um Eltern und Großeltern im Speziellen. Das wiederum lässt einen nicht los und löst auch die Unsicherheit nicht.

Was mir zunehmend fehlt ist das Soziale, die Nähe zu Freunden, Kollegen/innen und zu meinen Schülern/innen ohne Distanz. Sind es doch die, die mir, neben der Familie, Halt, Bestätigung, das Gefühl der Verbundenheit und Zusammengehörigkeit geben.

Man macht sich zwar bekannt mit den ungeahnten Kontaktmöglichkeiten der medialen Welt, die man vorher nie benötigt oder abgelehnt hat, telefoniert wieder häufiger und pflegt Kontakte, nimmt sich Zeit. Aber ein dauerhafter Ersatz für face-to-face- Kommunikation ist das sicher nicht.

Die Misere mag uns in vielem zurückgeworfen haben, uns bedrohen, doch macht sie uns demütiger und lässt uns hinterfragen, was wir wirklich brauchen und lässt uns wieder das wertschätzen, worauf es im Leben ankommt.

 

Moritz Lingl, 8b:

Homeschooling war bis jetzt eine sehr gute Erfahrung: Man kann den Tag so gestalten, wie man will, ohne sich große Gedanken über die Schule zu machen. Es fühlt sich eigentlich wie ein verlängertes Wochenende an und man muss seine Hausaufgaben rechtzeitig erledigen. So schön es auch ist, auszuschlafen und den Tag zu gestalten, wie man mag, hat Homeschooling für mich aber auch viele Nachteile. Man ist weniger konzentriert und lässt sich leichter ablenken. Die Übungen selber sind für mich kein Problem, sie sind meist schnell erledigt und ich habe keine Probleme. Moritz

Ein großes Problem für mich war anfangs die Unübersichtlichkeit von Lo-Net. Anstatt alle Nachrichten über Mail zu schicken, wird alles über verschiedene Arten unter anderen Tabs gesendet, wobei man schnell durcheinanderkommt. An sich ist Lo-Net meiner Meinung nach kein passendes Programm, es hätte durchaus bessere Möglichkeiten gegeben, aber man konnte ja nicht wissen, was auf uns zu kommt, also ist das immer noch vollkommen akzeptabel. Was mir persönlich fehlt, sind vor allem schnelle Verständnis- beziehungsweise Rückfragen, dies ist gar nicht möglich. Wenn man dann allerdings im „Workflow“ ist, kann man sehr gut und entspannt arbeiten, da man von niemandem gestört oder gehetzt wird. Außerdem ist mir sehr positiv aufgefallen, dass man viel mit Freunden Aufgaben bespricht und Lösungen vergleicht sowie Unklarheiten löst. Für manche ist Homeschooling vielleicht nichts, aber für mich ist es eigentlich fast perfekt und ich habe mich auch schnell angepasst. Also insgesamt hat mich Homeschooling wirklich positiv überrascht und ich komme damit über einen längeren Zeitraum klar.

 

Siggi und Henning Krüger:

Leben (wie Gott) in Frankreich in Zeiten von Corona

Das Corona-Virus hat sich auch bei uns lautlos in den (Schul-)Alltag geschlichen. Nach den Winterferien im Februar fehlten zunächst einzelne Schüler/innen, die sich in Risikogebieten aufgehalten hatten. Kurz darauf wurden an unserer Schule alle Klassenfahrten ins Ausland abgesagt, darunter ein Austausch mit Aschaffenburg und ein Europaseminar in Süddeutschland. Bei vielen Betroffenen stieß diese Maßnahme noch auf großes Unverständnis. Anfang März folgte dann die Absage größerer Veranstaltungen, was auch bei uns die Aufführungen des Oberstufentheaters betraf. Am 16. März schlossen alle französischen Schulen ihre Türen und der Präsident verhängte mit drastischen Worten eine Ausgangssperre (confinement) über das ganze Land.

Es begann wie in Deutschland die Zeit des digitalen Unterrichts, für den das französische System gut gerüstet ist. So gibt es in ganz Frankreich ein einheitliches Portal, das Environnement Numérique de Travail (ENT), in welchem alle Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen erfasst sind und welches gute Voraussetzungen bietet, Materialien auszutauschen und miteinander zu kommunizieren. Schon bald ergoss sich eine Flut an Arbeitsaufträgen über die Schüler/innen, die damit nicht selten überfordert waren. Immerhin wurde jetzt vom zuständigen Minister verfügt, dass in der Zeit des confinement keine Noten vergeben werden dürfen, was den Druck etwas verringert.

Krügers
Sigrun und Henning Krüger mit ihrem Sohn Mathis

 

Auch die schriftlichen Abschlussprüfungen sind in ganz Frankreich abgesagt worden. Die Abiturnote errechnet sich nun ausschließlich aus den Leistungen, die in der Oberstufe bisher erbracht wurden und noch bis zum Ende des Schuljahres erbracht werden. Ein Großteil unserer Zwölftklässler/innen freut sich darüber, auch wenn sie nun fünf Wochen länger als geplant die Schulbank drücken müssen. Einige wenige sehen jedoch gerade ihre Felle davon schwimmen, hatten sie doch auf den großen Durchbruch bei den Abiturprüfungen gehofft. Eine zumeist trügerische Illusion.

Die Regelungen der Ausgangssperre ändern sich fast täglich. So durfte man zunächst nur alleine, dafür aber für unbegrenzte Zeit das Haus verlassen. Für unseren dreijährigen Sohn hieß das, dass er rund um die Uhr zuhause bleiben musste. Mittlerweile dürfen wir wieder zu zweit oder zu dritt unterwegs sein, allerdings nicht mit dem Fahrrad und für maximal eine Stunde. Man darf sich nicht weiter als einen Kilometer von seinem Zuhause entfernen und muss jedes Mal eine attestation de déplacement ausfüllen. Seit heute gibt es dafür auch eine digitale Variante. Wochenmärkte, Spielplätze, Parks und Wälder sind geschlossen. Im Zentrum von Paris darf man tagsüber keinen Sport mehr betreiben. Die Versorgungslage ist hingegen gut, auch Klopapier gibt es in Hülle und Fülle. Dafür leeren sich die Weinregale in atemberaubender Geschwindigkeit.

Sehr besorgt blickt man in den Osten Frankreichs, wo sich die Lage dramatisch zugespitzt hat. Seit ungefähr zwei Wochen steigt nun auch in der Île de France die Anzahl der Erkrankten rasant. Schon jetzt haben die Krankenhäuser ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, weswegen man immer mehr Patienten in andere Regionen Frankreichs und auch nach Deutschland transportiert.

Große Betroffenheit hat der Tod eines 16-jährigen Mädchens aus dem Süden von Paris ausgelöst. Julie ist das jüngste Opfer der Coronavirus-Epidemie in Frankreich und ihr Tod kam völlig überraschend, hatte sie doch keinerlei Vorerkrankungen. Und so warnte ihre Schwester in einer französischen Zeitung: „Wir müssen aufhören zu glauben, nur die Älteren seien in Gefahr. Niemand ist vor dem Virus gefeit.“

Wir hoffen jedenfalls inständig, dass es allen Schüler/inne/n, Eltern und Kolleg/inn/en am AKG gut geht, und freuen uns auf ein Wiedersehen, wann auch immer das sein mag!

Saint-Germain-en-Laye, 7. April 2020

 

Lin Weißkopf, Q11:

Das erste Wochenende war ich noch regelmäßig draußen und habe alleine geskatet. Das hat ehrlich gesagt sogar mehr Spaß gemacht als in der Schulzeit, weil ich mich darauf fokussieren konnte und schneller Fortschritte gemacht habe. Dass es keine Ferien sind, sondern nur schulfreie Zeit, habe ich spätestens am Mittwoch der ersten Woche zu spüren bekommen. Die Lehrer waren alles andere als sparsam bei den Arbeitsaufträgen und dadurch bekam ich einige Schwierigkeiten beim Einhalten der Fristen. Ich sehe es komplett ein, dass man den Unterricht weiterführen muss, besonders bei der Oberstufe, wo das Abi bald ansteht oder die Abiprüfungen sogar dieses Jahr sind. Dennoch fand ich es etwas zu viel des „Gutem“. Überraschenderweise bin ich sogar meistens um ca. 8 Uhr aufgestanden, das lag aber glaube ich eher daran, dass bei uns momentan renoviert wird und der Lärm mich aufgeweckt hat.20200420_182112

Die positiven Seiten des Coronavirus habe ich aber auch gemerkt, wie schon am Anfang erwähnt. Das viele Skaten war schon sehr schön, aber auch, dass man mehr Zeit für sich hat und sich einfach mal zurückziehen kann. Man kann Dingen nachgehen, die in der Schulzeit zu kurz kommen. Ich habe zum Beispiel wieder mehr gelesen und wie früher mit meinem Bruder Fußball in der Wohnung gespielt. Vor allem an den Wochenenden war es sehr entspannend, einfach mal im Bett zu liegen, Musik zu hören, dabei zu entspannen und den Gedanken freien Lauf zu lassen.

Nach drei Wochen Corona merke ich sogar, dass ich die Schule etwas vermisse. Denn der ungeregelte Ablauf meines Schultages hat mich spätestens nach der zweiten Woche genervt, war aber ertragbar. Meiner Meinung nach ist das Schlimmste an der schulfreien Zeit, dass man seine Freunde nicht sehen kann. Ich glaube, da ist es besonders ein Segen, kein Einzelkind zu sein und einen geringen Altersunterschied zwischen den Geschwistern zu haben, denn dann ist einem nicht so langweilig. Zwar haben meine Freunde und ich Kontakt über unterschiedliche Apps gehalten, trotzdem ersetzen solche virtuellen Gespräche nicht annähernd ein reales Gespräch. Sei es die schwächelnde Internetverbindung oder die begrenzten Möglichkeiten, die man bei einem Anruf hat. Doch auch die virtuellen Gespräche haben ihre Vorteile, so kamen in einer App Gruppenkonstellationen zustande, welche es sonst nur in Gruppenarbeiten gibt, die vom Lehrer erstellt wurden. Und ich glaube auch, dass die Welt etwas daraus lernen kann. Zum Beispiel hat die Natur demonstriert, dass sie sich von den Menschen verursachten Schäden erholen kann und dieses sehr schnell sichtbar wird. Für alle, die noch nicht wissen, worauf ich hinaus möchte, ich rede zum Beispiel von den Kanälen in Venedig, deren Wasser jetzt klar ist und wieder Fische in ihnen gesichtet werden. Hoffentlich stimmt das auch einige Politiker nachdenklich. Insgesamt finde ich es wichtig, trotz all der schrecklichen Ereignisse momentan positiv zu bleiben und sich an die Ausgangssperre zu halten.

 

Michael Lessing:

Das Online-Unterrichten kam ja Holterdipolter. Und dafür hat es, so finde ich, doch erstaunlich gut geklappt!

Für mein Arbeiten als Lehrer ändert sich da gar nicht so viel: Die 45 Minuten Unterrichten sind ja nur ein Teil der Tätigkeit. Für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts arbeiten wir ja ohnehin zuhause im Home-Office. Und auch wenn es immer keiner so recht glaubt: Ein Gymnasiallehrer verbringt in der Regel mehr Zeit im Home-Office als im Klassenzimmer.

Also habe ich seit Beginn des digitalen Unterrichts nur intensiviert, was immer schon anstand: in längeren Sequenzen oder zumindest wochenweise planen, überlegen, was die Schüler lernen und machen sollen und mit welchen Materialien und Aufträgen sie zu Ergebnissen und Lernerfolgen kommen.

Was leider wegfällt, ist der direkte Kontakt: die kleinen Gespräche in den Klassen, die so wichtig sind für das Miteinander; direkte Rückmeldungen, ob etwas verstanden wurde oder verwirrend ist; weitgehend alle Formen des Teamworks (Partner-, Gruppenarbeiten); das Unterrichtsgespräch, in dem manche sich gerne äußern, tolle oder erstaunliche Sachen sagen, andere viel lieber zuhören und mitvollziehen.

Für die Schüler ändert sich da viel mehr: Plötzlich kann man sich nicht mehr darauf verlassen, dass die Klassencracks schon das richtige sagen oder der Banknachbar die Partnerarbeit schon schaukeln wird – jetzt gilt es, selber machen! Nachher werden auch nicht die Ergebnisse ausführlich vorne vorgestellt und erläutert – jetzt muss man selbst abgleichen und gegebenenfalls nachbessern. Und jetzt bekommt man auch nicht mehr Aufgaben für jede Stunde und von Tag zu Tag, sondern oftmals Wochenpläne und Projektaufträge – da gilt es, organisiert zu sein und den Überblick zu behalten!Lessing

So manch einer denkt sich vielleicht auch, wie schön so ein Schulgong doch ist (nein, nicht der Klang, der ist schrecklich!). Aber die vorgegebene Taktung im Schulbetrieb lässt Diskussionen mit dem inneren Schweinehund gar nicht erst aufkommen. Die gilt es jetzt selbst täglich auszufechten: ran an den Schreibtisch, die Aufgaben, die Anstrengung, auch wenn Bett, Ablenkung und Müßiggang beständig locken!

Was ich in diesen ersten Wochen des Home-Schoolings unangenehm fand: Dass man nicht wusste, wie lange sich das hinziehen wird (und es auch jetzt noch nicht genau weiß). Daher bin ich immer hin und hergerissen, zwischen Am-Ball-Bleiben und intensiver Schulaufgabenvorbereitung einerseits und eher allgemeineren Wiederholung von Grundlegendem und vielleicht auch lockeren digitalen Lern- und Infotainment-Formen. Und die Sorge, dass manche Schüler einer Klasse nicht die fürsorgliche Lernbegleitung bekommen, die sie bräuchten, um nicht den Anschluss zu verlieren. Oder manche Familien nicht so ausgestattet sind, dass ein Arbeiten zuhause von Eltern(teil) im Home-Office und vielleicht mehreren Kindern leichthin organisiert werden kann.

Was ich angenehm fand: Noch mehr als sonst Herr über meine Zeiteinteilung zu sein. Neue Formen des digitalen Lernens auszuprobieren (digitale Wortwolken und Pinnwände, Videokonferenzen, Lernvideos). Nicht immer um 7:45 Uhr schon im Arbeitsdress loslegen zu müssen.

Gearbeitet habe ich in den drei Wochen vor Ostern mit Sicherheit genauso viel oder sogar zeitaufwändiger als sonst. Aber da alle Aktivitäten und Sozialkontakte wegfallen, habe ich mich auch noch nie so viel um Haus und Garten kümmern, Zeit mit meinen Kindern verbringen oder Sport treiben können. Und da freue ich mich, wenn mich regelmäßig beim Joggen so mancher Mittelstufenschüler locker flockig überholt – man sieht sich ja sonst nicht mehr.

 

Marlene Krauß, 9a:

Im Frühling alles auf Eis gelegt

Seit 3 Wochen gestrandet. Eingesperrt im eigenen Zuhause. Die Freiheiten, die wir noch haben, sind sehr überschaubar und zum ersten Mal kann man etwas Gutes tun, indem man einfach nur auf dem Sofa sitzt und nichts tut. Trotzdem stellt uns die vermeintlich entspannte Situation alle vor größere Herausforderungen als gedacht.

Wir Schüler haben die Plattform „lo-net“ für unsere Schule eingerichtet bekommen, auf der die Lehrer den Schülern ihre Aufgaben sowie andere Dateien, wie Arbeitsblätter oder Hefteinträge, zukommen lassen können. Hier wurden wir schon vor die erste Herausforderung gestellt: Das Netzwerk war überfordert und das Herunterladen oder gar Anschauen der Dateien wurde schwierig und langsamer, für einige aufgrund des Absturzes der Seite sogar unmöglich. Ein kleiner Rückschlag, der aber glücklicherweise ziemlich schnell gelöst werden konnte.

Die Aufgaben waren viel, ich persönlich war also bis in den Nachmittag gut beschäftigt. Was macht man jedoch danach? Jegliche gewohnte Freizeitbeschäftigung, wie sich mit Freunden treffen, trainieren oder in die Stadt gehen, fiel weg, weshalb sich mir die Frage nach einer neuen Aktivität stellte. Zum Glück ist unsere Technik heute schon so weit, dass sowohl Online-Trainings sowie „Telefonkonferenzen“ mit Freunden ermöglicht werden konnten.Screenshot (3)

Außerdem hat der ausbleibende Alltagsstress auch den Vorteil, dass man sich endlich den Dingen zuwenden kann, die man sich schon so lange vorgenommen hatte. Ziele erreichen, ausmisten oder neue Dinge ausprobieren, all das kann man in der Quarantäne tun, wenn man die Dinge etwas positiv sieht. Auch lernt man die Zeit mit der Familie wieder schätzen und was man an ihr hat.

Insgesamt merkt man, wie stark man den Blick fürs Wesentliche im Alltag verloren hat und wie sehr der Stress unsere innere Ruhe zerstört hat. Natürlich vermisst jeder von uns etwas aus seiner Gewohnheit, wie seine Freunde, normale Konversationen oder das Hobby, doch wenn man nur die negativen Dinge sieht, kommt niemand voran und die Tatsache der Quarantäne wird sich dadurch auch nicht ändern.

Also: das Beste aus der Situation machen, neue Dinge ausprobieren und immer schön positiv denken!

Noel Boldin, Q11

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